DIVI Theme – warum sollte ich es nutzen?

Es gibt unglaublich viele Themes für WordPress. Wer sich einmal auf wordpress.org umschaut, wird derzeit 4.416 Themes finden! Zusätzlich gibt es auch noch kostenpflichtige Themes, die dort gar nicht gelistet sind.

Da fällt die Auswahl natürlich schwer. Glücklicherweise bietet die WordPress-Seite auch eine Filter-Funktion, so dass man das Angebot schon deutlich reduzieren kann. Trotzdem kann es den Anfänger (aber auch den Profi) überfordern und es beginnt die Suche nach dem vermeintlich passendem Theme. Es wird installiert, ausprobiert und wieder entfernt. Ich kenne (kannte) diesen Prozess nur zu gut.

Doch irgendwann kommt der Entschluss, warum sich immer wieder ärgern und soviel Zeit verlieren mit Themes, die dann an entscheidenden Stellen, doch nicht funktionieren oder das liefern, was man benötigt?

Worauf sollte man bei einem WordPress Theme achten?

Die Anforderungen von jeder Website sind eigentlich immer gleich:

  • Der Hersteller des Themes sollte noch am Markt sein und am besten schon über eine Historie verfügen.
  • Das Theme sollte natürlich für Smartphone und Tablet optimiert sein.
  • Es sollte über zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten verfügen (Logo, Navigationspositionen, Fußzeile, Seitenleiste, Schriften und Farben).
  • Außerdem sollte es schlank programmiert sein und schnell laden. Was nützen einem viele Funktionen, wenn die Website sehr lange lädt und den Besucher abschreckt.
  • Es sollte außerdem mit den gängisten Erweiterungen zurecht kommen: Mehrsprachigkeit (durch WPML oder Poloylang), WooCommerce oder Veranstaltungs- und Foren-Plugins.
  • Manche Websites müssen die Barrierefreiheit erfüllen; daran scheitern viele Themes.

Leider habe ich in meiner 8-jährigen WordPress-Laufbahn immer wieder Themes kennen gelernt, die alles konnten, um dann doch an einem Veranstaltungs- oder Sprach-Plugin zu scheitern.

Dies ist sehr ärgerlich, wenn man sich vorstellt, dass man schon einige Zeit in die Einrichtung des Themes gesteckt hatte, um dann festzustellen, dass doch nicht nutzbar ist.

Kann Divi das alles?

Ja, fast. Die Barrierefreiheit ist nicht ganz gegeben, doch für alle anderen Einsatzgebiete kann ich es uneingeschränkt empfehlen.

DIVI arbeitet als Theme und gleichzeitig als Page-Builder. Über das Theme kann man das allgemeine Erscheinungsbild festlegen und durch den Page-Builder die Seiten-Inhalt gestalten. Letzteres ist optional, natürlich kann man auch den Gutenberg-Editor von WordPress verwenden.

Wer sich mit der Gestaltung schwer tut, kann auf einen großen Pool von Vorlagen zurückgreifen. Je nach Einsatzgebiet sortiert, bietet Divi bzw. Elegantthemes (der Name des Herstellers) fertig gestaltete Websites an. Man kann diese komplett inklusive Bildmaterial benutzen! Nur noch das Logo und den Inhalt anpassen fertig.

Besonders erfreulich ist der großartige Service. Ich nutze DIVI nun über 5 Jahre und jede Frage an den Support wurde prompt und fachlich perfekt beantwortet.

Zusätzlich wird DIVI immer weiter entwickelt. So wurde im letzten Update die Ladezeit deutlich optimiert.

Wie funktioniert der DIVI Pagebuilder bzw. der visuelle Builder?

Der Inhalt der Website wird mit sogenannten Sektionen, Zeilen (mit Spalten) und Modulen aufgebaut. Sektionen sind Bereiche, in denen die Zeilen integriert sind. In den Zeilen sind wiederum die Module. Man kann also für jeden Zweck verschiedene Sektionen aufbauen und mit unterschiedlich vielen Zeilen bestücken.

Divi Layout mit Sektionen, Zeilen und Modulen
Divi Layout mit Sektionen, Zeilen und Modulen

Besonders vielfältig ist die Modul-Auswahl:

  • Akkordeon
  • Audio
  • Balkenzähler
  • Beitragsnavigation
  • Bild
  • Blog
  • Button
  • Code
  • Countdown Timer
  • E-Mail-Optin
  • Filterbares Portfolio
  • Galerie
  • Handlungsaufruf
  • Icon
  • Informationstext
  • Karte
  • Kommentare
  • Kontaktformular
  • Kreiszähler
  • Login
  • Menü
  • Person
  • Portfolio
  • Post-Slider
  • Posttitel
  • Preistabellen
  • Registerkarten
  • Seitenleiste
  • Shop
  • Slider
  • Social Media
  • Suche
  • Teiler
  • Testimonials
  • Text
  • Umschalter
  • Video
  • Video-Slider
  • Zähler

Sie sehen schon, dass da kein Wunsch offen bleibt. Man spart dadurch den Einsatz von vielen anderen Plugins und kann sich die Pflege von WordPress deutlich vereinfachen.

Was kostet DIVI?

Es gibt derzeit zwei Zahlungsmöglichkeiten: 89 $ pro Jahr oder einmalig 249 $. Ich habe mich vor langer Zeit für die lebenslange Variante entschieden. Damals war es damit möglich, die Lizenz auch auf andere Website zu übertragen. Dies ist jetzt Standard. Also egal, welche Variante Sie wählen, Sie können alle Themes und Erweiterungen von Elegantthemes auf beliebig vielen anderen Domains benutzen. Das ist bei vielen anderen Theme-Herstellern nicht der Fall, dort wird immer neu abkassiert 😉

Fazit zu DIVI

Der Hersteller Elegantthemes ist schon seit langer Zeit am Markt und entwickelt gerade das DIVI-Paket unermüdlich weiter. Dabei verliert es sowohl Anfänger als auch Profis nicht aus den Augen und bietet für jeden Anwenderfall eine Lösungsmöglichkeit. Zusätzlich gibt es noch einen Divi-Marketplace, auf dem man Erweiterungen laden oder kaufen kann, die Dinge ermöglichen die DIVI (noch) nicht kann.

Wer Divi kaufen möchte, kann das über diesen Link tun – ich verdiene daran eine kleine Provision, Ihr Preis bleibt aber der gleiche 😉

Und ja, diese Website läuft nicht mit Divi! Hier habe ich ein andere im Einsatz: GeneratePress. Dies ist besonders für reine Blogs vorteilhaft. Ich werde darüber in einem weiteren Beitrag berichten.

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