Hört sich gut an – also wie krieg ich das hin?

Google versteht es immer besser zu erkennen, ob eine Seite für Menschen oder für Suchmaschinen geschrieben worden ist.
Ersteres führt zu einer besseren Platzierung – zweites zur Abwertung.

Es macht also keinen Sinn mehr Beiträge mit Schlüsselwörtern/Keywords zuzupflastern. Früher führte dies zu einer guten Platzierung – heute nicht.

Was muss man also heute beachten, um mehr Traffic zu bekommen?

Sieben Punkte sollte ich beim Verfassen eines Artikels und der Pflege einer Website beachten

  1. Wie schreibe ich
  2. Worüber schreibe ich
  3. Wieviel sollte ich schreiben
  4. Was kann ich noch außer Text verwenden
  5. Was für Links baue ich ein
  6. Welche Worte (Keywords) benutze ich
  7. Erfülle Dein Versprechen

1. Schreibe fürs Web nicht für Printmedien

Text auf dem Bildschirm ist etwas komplett anderes als Text in einem Buch oder Zeitung.

Nicht nur das Medium ist anders, sondern auch der Kontext.

Ein Buch liest man entspannt ohne Zeitdruck. Ein Online-Artikel wird meistens nur flüchtig gescannt.

Aus diesem Grund sollten Online-Beiträge

  • nur kurze Sätze haben,
  • keine Verschachtelungen benutzen
  • und in mehrere Absätze, Zwischenüberschriften und Aufzählungen unterteilt werden.

Außerdem sollte mein Inhalt zum Lesen einladen und einen Mehrwert bieten.

Deshalb findet man soviele Artikel mit Überschriften wie

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Eigentlich ist es nichts anderes als ein Werbetext..

2. Suche ein besonderes Thema

Die Wahl des Contents ist bedeutend, denn das Thema entscheidet darüber wieviel Besucher ich unter Umständen bekommen kann.

Normalerweise hat eine Website eine bestimmte Zielgruppe und ein festgelegtes Thema. In diesem Bereich sollte man auch nach Inhalten suchen, ansonsten wird man seine bisherigen Besucher eher vergraulen.

Um nun Inhalt für einen jeweiligen Schwerpunkt zu finden gibt es mehrere Möglichkeiten:

Man legt ein Google-Account an und lässt sich zu dem Schwerpunkt alerts mit den neuesten News zu dem Thema zuschicken.

Man integriert eine Suchfunktion auf der Website und analysiert, nach welchen Begriffen auf der Website gesucht wird. In Google Analytics erkennt man im Register „Verhalten“- „Website-Content“- „Alle Seiten“, welche Seiten aufgerufen werden. Die Seiten mit /?s=Suchbegriff sind Sucheingaben von Besuchern:

Google Analytics - Seiten mit WordPress gesucht

Google Analytics – Seiten mit WordPress gesucht

Oder man benutzt den Keyword-Planer von Google, gibt dort ein Schlüsselwort ein und sieht welche andere Themen dazu erscheinen.

3. Schreibe viele Wörter

Nach amerikanischen Maßstäben sollte ein Artikel mindestens 2000 Wörter enthalten. Das ist mal ein Haufen Wörter!

Statistisch gesehen haben in den USA die ersten 10 gelisteten Treffer von Google-Ergebnis-Seiten zwischen 1500 und 2500 Wörter.

Im Deutschen Markt ist dies noch nicht bzw. gibt es dafür keine Hinweise. Trotzdem kann es nicht schaden für die Zukunft gerüstet zu sein und lange Artikel zu schreiben (1000 Wörter?).

4. Benutze viele Bilder, Infografiken und andere Medien

Ebenso werden in den USA Artikel mit mehreren Bildern besser gelistet als welche mit nur einem oder gar keinem. Beim Benutzen von Bildern sollte man die Alt-tags nicht vergessen!

Wenn es möglich ist, sollte man noch ein oder mehrere Youtube-Videos zum Thema einbinden (dies führte auf manchen meiner Seiten zu einer deutlichen besseren Platzierung).

Außerdem sind Infografiken sehr beliebt – zumindest in den USA.

5. Verlinke mit Authority-Sites

Genau wie Wikipedia sollten wir nicht mit Links zu anderen und eigenen Seiten sparen!

Google sieht dies als Hinweis darauf, dass wir eine gute Informationsquelle sind, da wir auch auf andere Inhalte verweisen. Denn – mal ganz ehrlich – unsere Inhalte sind sicherlich nicht komplett aus eigenen Erfahrungen gestrickt!

Links zu Authority-Sites zu finden, ist denkbar einfach.

Suchbegriff eingeben und sich die erstplatzierten Seiten anschauen. Nicht jede Seite ist wirklich passend oder gut, diese sollte man natürlich nicht verlinken.

(u.U. kann man aus den 10 erst platzierten Artikeln einen einzigen viel besseren Beitrag machen!?)

Warum denn soviel Inhalt?

Google misst wie lange sich ein Besucher auf der Website aufhält. Springt er nach wenigen Sekunden ab, scheint der Inhalt nicht relevant.

Wenn wir also dem Leser guten Text, Bilder, Infografiken und Videos liefern, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er lange auf der Seite verweilen wird.

6. Benutze Synonyme und nicht immer die gleiche Keywords

Wie schon am Anfang beschrieben macht es keinen Sinn, einfach nur das Hauptkeywort zu wiederholen.

Google ist mittlerweile in der Lage Synonyme zu erkennen. So war ich mit manchen Begrifffen schon auf Platz 1, obwohl das Wort in meinem Text überhaupt nicht vorkam – auch nicht in der Seitenbeschreibung.

Synonyme kann man von Google direkt selbst auslesen:

  1. Hauptsuchwort bei Google eingeben
  2. In der Ergebnisliste nach fett gedruckten Wörtern suchen
  3. fertig 🙂

Oder man scrollt noch weiter nach unten und findet dort „verwandte Suchanfragen zu Suchbegriff

Weitere Synonyme bzw. gute gesuchte Titel findet man in der Werbung, die oben und rechts neben den Suchergebnissen bei Google angezeigt werden. Dieser Text wurde normalerweise von Profis verfasst, die genau wissen, was ankommt!

Titel aus Google Adwords

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7. Erfülle Dein Versprechen

Nichts ist schlimmer als eine vielversprechende Headline, die später im Text nicht erfüllt wird. Diesen Leser sieht man nie wieder.

Also immer mal wieder überprüfen, ob der Text wirklich zum Titel passt!

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