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Wie man in den USA beim online-shopping Schnäppchen macht

Gestern kam ich endlich dazu meinen erfolgreichen Excel-Blog auch auf Englisch einzurichten (excel-template.net). Ziel ist es, ihn in mehreren Sprachen anzubieten – angefangen bei der populärsten, dem Englischen. Da ich mich mit SEO auskenne, war mir klar, dass ich die Website auf einem amerikanischen Webserver installieren muss. Google listet Websites besser, wenn der Server, auf dem die Daten sind, im entsprechenden Land liegen. Wenn Ihr also eine eigene deutsche Seite habt und die Server dazu liegen in den USA, habt Ihr schlechte Karten..

Nach ein paar Recherchen (ich habe schon ein paar Seiten in den USA gemietet, bin mit der Performance aber nicht zufrieden), landete ich dann bei FatCow.com. Sie warben mit Preisen um die 49 $ pro Jahr. Nun entschied ich mich für einen Tarif und füllte den ersten persönlichen Teil aus (inkl. E-Mail). Abgeschickt hatte ich noch nichts. Im nächsten Abschnitt des Formulars sah ich dann, dass zu den Preisen noch Steuern dazu kommen und der Preis nur gilt, wenn man einen 3-Jahres-Vertrag abschliesst. Auch ein paar sonst kostenlose Leistungen wie Backup wurden mit 1,99 pro Monat extra berechnet.

All das veranlasste mich dazu, die Seite wieder zu verlassen und nach anderen Hostern zu schauen. Ich landete am Ende bei bluehost.com. Nicht viel günstiger, aber rasend schnell :)

Doch nun zum eigentlichen Thema: Nachdem ich mich bei Bluehost registriert hatte, stolperte ich in meinem Mail-Account über zwei Eingänge von Allan und Tom. Beide arbeiten bei FatCow und entschuldigten sich, dass ich anscheinend Probleme mit dem Formular gehabt hätte. Als Entschädigung wollten Sie mir das Hosting zu einen Sonderpreis geben – für 1,99 $ im ersten Monat:

http://www.fatcow.com/product/temp-special-offer.bml

Mail mit dem Sonderangebot

Mail mit dem Sonderangebot

Wer also Sonderangebote haben will, kann diese Taktik ja mal bewusst ausprobieren ;)
Und wer weiss, vielleicht gibt es sowas auch schon in Deutschland?

Frohe Ostern!

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Apple Watch für Linkshänder

applewatchAm 10. April kann die Apple Watch vorbestellt werden – geliefert/gekauft am 24. April (mein Geburtstag) :)

Doch kommt dieses neue Gerät für mich als Apple-Jünger in Frage? Diese Frage stellte ich mir vor ca. 2 Jahren das erste Mal, als Gerüchte zu diesem Produkt öffentlich wurden. Zeitgleich gab es schon die erste elektronische Uhr namens Pebbles (wirklich überzeugt hatte mich die Uhr nicht; sie kann heute fast alles, was die Apple Watch kann, ist dabei deutlich preiswerter und der Akku hält fast eine Woche) Dazu muss man wissen, dass ich seit Ewigkeiten keine Uhr mehr trage. Ich schleppe ja schon mein iPhone mit mir rum und das kann auch die Zeit preisgeben – Oh Wunder.

Wo liegt also der Mehrwert der Uhr?

  1. Sie kann die Zeit anzeigen – kann mein Smartphone auch.
  2. Sie teilt mir mit, wenn eine neue Nachricht, Whatsapp, Mail etc. eingetroffen ist – kann mein Smartphone auch. Um die Mitteilung komfortabel zu beantworten, muss ich es eh hervorkramen. Muss ich also wirklich sofort wissen, wenn etwas eingetroffen ist? Nein – muss ich nicht. Bei mir werden Nachrichten egal welcher Art immer zeitverzögert beantwortet, weil ich mich nicht ablenken lassen möchte. Ansonsten arbeite ich nicht produktiv!
  3. Ich kann damit Bilder anschauen – na großartig. Ich bin mittlerweile kurz davor eine Lesebrille zu benötigen – bei der Größe der Apple-Watch müsste ich diese auch noch suchen. Da nehm ich lieber mein iPhone 6 +, da brauch ich keine Brille.
  4. Der Akku hält ca. 1,5 Tage – je nach Gebrauch auch nur 8 Stunden. Danach ab ans Ladegerät. Oh nein, schon wieder ein neues Ladekabel und etwas was meine Aufmerksamkeit braucht. Mir reicht es schon, mein iPhone laden zu müssen.
    Update: Laut Apple gibt es eine 72h-Gangreserve, in der auch die Uhrzeit abzulesen sein wird.
  5. Bald soll es Hammer-Apps dafür geben – ich warte und warte.
  6. Nett: Mit einem App kann man Nachrichten auf das Display malen und der Empfänger sieht es sofort. Achja, der Empfänger benötigt dann auch die Apple Watch UND ein iPhone. Wie praktisch – für Apple.
  7. Fitness- und Gesundheit-Funktionen! Genau, nur mit der Apple-Watch werde ich gesünder leben. Wenn das nicht DER Verkaufsgrund ist und natürlich auch der Alibi-Grund, warum sich manche den Kauf der Uhr “genehmigen”. Es ist ja für meine Gesundheit! Fitness-Bänder wurden übrigens aus dem Apple-Store entfernt – warum eigentlich?
  8. Ich trage eine Uhr immer rechts, da ich Linkshänder bin. Doch hoppla, wie soll ich denn dann an die tolle “digitale Krone” kommen? Schon bei einer normalen Uhr hatte ich Schwierigkeiten, das Stellrädchen zu bedienen, wenn die Uhr am Handgelenk war. Doch nun soll ich damit auch noch ein Betriebssystem bedienen – nee Danke. Arm wechseln? Dann also als Linkshänder mit der rechten Hand ein feines Stellrädchen drehen? Nein Danke, nochmal.
    Update: Man kann die Uhr umdrehen und im Linkshändermodus betreiben. Thumbs up!! (keine Ironie).
  9. Mit Apple-Pay werde ich direkt mit der Uhr bezahlen können. Nun, das wird in Europa noch etwas dauern..
  10. Eine Uhr wäre für mich noch kaufenswert, wenn sie besonders schön und wertstabil ist. Ob sie letzteres sein wird wie das erste original-verpackte iPhone oder damals eine Swatch-Uhr. Wer weiss? Doch hübsch? Ehrlich gesagt ist mir die Uhr zu dick.

Für mich kommt die Uhr also nicht infrage  – doch mit ziemlicher Sicherheit wird sie trotzdem ein Erfolg werden. Ich lass mich mal überraschen, was für Apps und Neuigkeiten dazu noch gelistet werden. Ein Freund von mir ist sich ziemlich sicher, dass es bei der Watch ein Heat-Gate geben wird. D. h. eine ungewollte Reaktion der Watch auf große Hitze in der Sonne.

Wir werden sehen :)

Hier geht’s noch zur Apple-Watch-Seite von Apple:

http://www.apple.com/de/watch/

 

Bild von © dvarg auf fotolia.de

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Wie lebt es sich mit nur 100 Dingen?

Vor ein paar Wochen las ich zufällig einen Artikel über einen Japaner, der seinen Kleiderschrank ausmistete und feststellte, dass er mit weniger viel glücklicher ist. Weniger ist mehr. Er beschrieb, dass er nun nicht mehr den Druck hat mit seiner Kleidung aufzufallen und nicht mehr der neuesten Mode hinterher rennen muss. Eine Art Befreiung. Er beschränkte sich dabei auf nur noch 100 Kleidungsstücke. Nun kam es nicht mehr auf Masse sondern auf Klasse an und er hatte danach wirklich nur noch gute Stücke im Schrank. Auch die Wahl von neuen Sachen fiel nur auf hochwertiges.

Leider habe ich den Artikel nicht mehr gefunden – doch meine Recherchen ergaben, dass es diesen Trend schon seit 2008 in den USA gibt. Angefangen hat damit David Michael Bruno mit seiner 100-things-challenge. Diese Challenge betrifft sogar alle Dinge – nicht nur die Kleidungsstücke.

Update: Habe den Artikel doch noch entdeckt – der Chinese hat sogar nur 33 Kleidungsstücke!
http://www.globaltimes.cn/content/892227.shtml

Unabhängig von diesem Artikel und meinen Recherchen dazu, erinnerte es an mich und mein Ausmisten über die letzten Jahre. Bedingt durch viele Umzüge fing ich an, mich von immer mehr Dingen zu verabschieden. Bei jedem neuem Umzug kam ich mit Sachen in Berührung, bei denen ich bemerkte, dass ich sie gar nicht benutzt hatte oder gar nicht mehr angezogen hatte. Also weg damit – in die Altkleidersammlung, zu eBay oder verschenkt an Freunde oder auf die Straße gestellt. So fand selbst meine Snowboard-Ausrüstung einen neuen Besitzer.

Ob ich jetzt meine Dinge abzählen muss, das bezweifle ich eher. Gerade im Haushalt möchte ich auf manche Sachen einfach nicht verzichten. Mein Kleider- und Bücherschrank ist jedenfalls angenehm leer und mit jedem neuen Stück gebe ich ein altes her. Bücher, die ich gelesen habe, verschenke ich. So besteht nie die Gefahr, dass meine Bestände wieder überquellen.

Dieses Ausmisten mache ich nun schon seit etwa 2 Jahren und ich fühle mich sehr gut damit. Besitz belastet hat mal jemand geschrieben. Das kann ich nur bestätigen.

100 Dinge bzw. Kleidungsstücke

100 Dinge bzw. Kleidungsstücke

Meine Kleidungsstücke:

  1. 9 Pullover
  2. 5 Jeans
  3. 6 Paar Schuhe
  4. 12 Paar Unterhosen
  5. 12 Paar Socken
  6. 2 Gürtel
  7. 2 Sakkos
  8. 1 Anzug
  9. 2 Lederjacken
  10. 1 Regenjacke
  11. 2 Mäntel
  12. 14 T-Shirts
  13. 2 Bermuda-Shorts
  14. 2 Boxer-Shorts
  15. 3 Sporthosen
  16. 1 Paar Sportschuhe
  17. 1 Trainingsjacke
  18. 9 Hemden
  19. 4 Polohemden
  20. 2 Paar Hosen
  21. 1 Winterjacke
  22. 1 Schal
  23. 1 Mütze
  24. 1 Basecap
  25. 1 Paar Handschuhe
  26. 1 Fahrradhose
  27. 1 Fahrradtrikot
  28. 1 Paar Fahrradhandschuhe
  29. 2 Schlafanzughosen

100 Kleidungsstücke, wenn ich mich nicht verzählt habe :)

Einen kritischen Beitrag zum 100-Dinge-Thema habe ich hier gefunden. Insbesondere die Kommentare sind größtenteils sehr wertvoll.

Was ist Eure Meinung zum Minimal-Trend?
Auch wenn es thematisch gar nicht zum Webdesign passt ;)

Übrigens: Schon 1845 gab es einen Verfechter des Minimalismus: Henry David Thoreau beschrieb damals in “Walden oder Leben in den Wäldern”  den einfachen Lebensstil.

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Standmixer – ein neues Projekt

Mal wieder ein kleiner Statusbericht über eines meiner neuen Webprojekte: standmix.de.

Eigentlich wollte ich ja keine neuen Websites mehr ins Leben rufen und erstmal bei denen bleiben, die ich habe. Arbeit wäre für die vorhandenen schon genug da :)
Doch meine Analyse mit Marketsamurai ergab, dass zu dem Begriff Standmixer und Standmixer Test, die Konkurrenz überschaubar ist. Außerdem hatte ich einen neuen freiberuflichen Redakteur angeworben – den musste ich ja auch mal mit Arbeit bedenken.

Ziel der Website zum Thema Standmixer

[Klicken zum weiterlesen…]

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